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Ein Urwald für die Stiftung

Loki und Helmut Schmidts Urwald am Brahmsee geht an die Stiftung!

Aktuelles

Von links: Wolfgang Prott, Susanne Schmidt, Axel Jahn und Christine Bethke; Foto: Klaus Bodig / Hamburger Abendblatt

Schmidts Urwald am Brahmsee geht an die Stiftung

Hamburg.  Das Grundstück von Helmut und Loki Schmidt neben ihrem Wochenendhaus am Brahmsee in Schleswig-Holstein geht an die Loki-Schmidt-Stiftung. Ihre Tochter Susanne Schmidt hat am Mittwoch in einem Hamburger Notariat die Übertragungsurkunde unterschrieben, teilte die Loki-Schmidt-Stiftung mit.

 "Das ist auch ein gewaltiger Vertrauensbeweis in die Arbeit der Loki-Schmidt-Stiftung, ihrer Unterstützer und Mitarbeiter", sagte Geschäftsführer Axel Jahn. "Es ist aber auch eine wichtige Naturfläche, die unsere deutschlandweit verteilten Stiftungsflächen fantastisch ergänzt."

Loki und Helmut Schmidt nannte die Naturfläche ihren "Urwald"

 1976 hatten die Schmidts das siebeneinhalb Hektar brachliegende Roggenfeld gekauft. Der Plan von Naturschützerin Loki Schmidt: Fortan sollte hier allein die Natur bestimmen, ohne Eingriff des Menschen. Parallel dokumentierte Loki Schmidt, die 2010 starb, den Wandel mit Aufzeichnungen, teilweise unterstützt durch Studenten der Universität Kiel.

Das Feld verschwand schnell, ein Wald begann sich zu entwickeln. Der ehemalige Bundeskanzler und die Naturschützerin sprachen von ihrem "Urwald", der am Brahmsee heranwuchs. "Es geht um Natur in ihrer ungeschönten Dynamik", sagte der Hamburger Biologe Hans-Helmut Poppendieck, der das Grundstück seit langem kennt.

Die Loki-Schmidt-Stiftung kauft, gestaltet und pflegt seit über 30 Jahren Grundstücke für den Naturschutz, damit selten gewordene Pflanzen und auch Tiere dort überleben können.

(dpa)

http://www.abendblatt.de/hamburg/article208275505/Helmut-Schmidts-Urwald-am-Brahmsee-geht-an-die-Stiftung.html

Foto: Loki Schmidt Stiftung

Sensation! Erstes Biberjungtier seit 200 Jahren

Die Loki Schmidt Stiftung entdeckt Hamburgs ersten Jungbiber seit 200 Jahren. „Er ist den Mitarbeitern der Loki Schmidt Stiftung in die Fotofalle gegangen“, sagte Umweltsenator Jens Kerstan in dieser Woche vor der Hamburger Presse. Immer wieder hatten die Biberbetreuer der Loki Schmidt Stiftung die Fotofallen überprüft und dabei Vögel, Rehe, Füchse und manchmal auch erwachsene Biber entdeckt.  

„Er“ ist der erste in Hamburg geborene und fotografierte Jungbiber und somit der letzte Beweis dafür, dass die großen Nager in der Hansestadt wieder zu Hause sind. Galten die Biber in Hamburg lange als ausgestorben, entdeckte Geschäftsführer Axel Jahn 2009 die erste Burg in der Elbmetropole. Die Biber waren von Osten her eingewandert. Acht Reviere gibt es inzwischen. Alle Biber werden seit Jahren von den Mitarbeitern der Stiftung im Projekt Biber dokumentiert. Schon lange warteten die die Projektleiter Paula Höpfner und Frederik Landwehr auf Biber-Nachwuchs. Aber es waren immer erwachsene, eingewanderte Tiere. Dann der Tag der alles änderte. Die Tierbildkamera hatte ausgelöst. Endlich ein junger Biber. Der erste in Hamburg nachweislich geborene seit über 200 Jahren. Ein toller Erfolg für das Projekt.

„Der Elbebiber ist in Hamburg eine seltene und stark gefährdete Art.“ Atlas der Säugetiere Hamburgs

Das Projekt Biber wird von der Loki Schmidt Stiftung zusammen mit der Behörde für Umwelt und Energie durchgeführt. Finanziell wird es unterstützt durch die Stiftung Lebensraum Elbe, die Umweltlotterie BINGO,  die Hanseatische Natur- und Umweltinitiative e.V. und die Michael Otto Stiftung.


Auf folgenden Webseiten ist das Biber-Junge bereits groß rausgekommen:

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-hat-Saeugetieratlas-und-Baby-Biber,saeugetieratlas100.html

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/hamburg/article157836514/Erstes-Biberbaby-seit-200-Jahren.html

http://www.bild.de/regional/hamburg/tierbabys/erste-biber-seit-200-jahren-entdeckt-47458238.bild.html

http://rtlnord.de/nachrichten/diese-tiere-haben-in-hamburg-ein-zuhause-gefunden.html

http://www.hamburg.sat1regional.de/dpa-news0/article/erster-jung-biber-in-hamburg-seit-200-jahren-gesichtet-211980.html

http://www.mopo.de/hamburg/riesen-sensation-das-ist-hamburgs-erstes-biber-baby---seit-200-jahren--24634480

http://www.abendblatt.de/hamburg/article208113097/Erster-Jung-Biber-in-Hamburg-seit-200-Jahren-gesichtet.html

http://www.kloenschnack.de/hamburg-umland/erstes-biber-junges-in-hamburg-seit-mehr-als-200-jahren/

http://www.hamburger-wochenblatt.de/st-georg/lokales/erstes-hamburger-biber-junge-seit-200-jahren-d34133.html

http://www.ksta.de/erster-jung-biber-in-hamburg-seit-200-jahren-gesichtet-24634944

Langer Tag der StadtNatur am 18./19. Juni!

Nur noch wenige Wochen bis zu Hamburgs größter und buntester Naturveranstaltung:

Am 18./19. Juni feiert Hamburg zum sechsten Mal mit dem Langen Tag der StadtNatur seine grünen Seiten!

Gemeinsam mit rund 60 Veranstaltern, Verbänden und Behörden lädt die Loki Schmidt Stiftung - Ausrichterin des Langen Tags - zu Ausflügen, Entdeckungstouren und Mitmach-aktionen ein.

Am 24. Mai wurde das Programm offiziell durch den Hamburger Umweltsenator Jens Kerstan vorgestellt, der auch Schirmherr dieser Veranstaltung ist.

"Der Lange Tag der StadtNatur ist die ideale Gelegenheit, verborgene grüne Schönheiten in unserer Stadt zu entdecken. Hamburg ist reich an Naturschätzen, die sich in unterschiedlichsten Lebensräumen finden und häufig nur ein paar S-Bahn-Stationen entfernt liegen", so der Umweltsenator bei der Präsentation des Programmheftes mit vielen Akteuren und Unterstützern des Langen Tags auf dem Balkon des Hamburger Rathauses.

Senator Kerstan mit Akteuren und Unterstützern des Langen Tags

Und Axel Jahn fügt hinzu: „Die Vielfalt der Anwesenden spiegelt die tolle Bandbreite unseres Programms. Ich danke allen Förderern und Akteuren und bin mir sicher, dass wirklich für jeden etwas dabei ist beim Langen Tag der StadtNatur 2016.“

Alle Informationen zum Programm des Langen Tages der StadtNatur am Wochenende 18./19. Juni finden sie auf der Webseite: www.tagderstadtnaturhamburg.de

Axel Jahn mit Helmut Schmidt (Foto:Christoph Siegert)

Trauer um Helmut Schmidt

Mit großer Trauer haben Mitarbeiter und Vorstand der Loki Schmidt Stiftung die Nachricht vom Tode Helmut Schmidts aufgenommen. Der Altkanzler hatte die Geschicke der Stiftung stets mit großem Interesse und großer Anteilnahme verfolgt.

Das Engagement Helmut Schmidts für die Loki Schmidt Stiftung fand auch darin seinen Ausdruck, dass er es der Stiftung 2015 erstmalig gestattete, mit seinem Foto und dem Zitat „Spenden Sie für den Naturschutz“ um Spenden zu werben.
 
 Der Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung, Axel Jahn: „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung durch Helmut Schmidt, der seit langem als einer der angesehensten Deutschen gilt.“

Noch im Juni hatte Helmut Schmidt sich über das frisch erschienene Buch über die Blumen des Jahres gefreut, das auch Anlass für ein Gespräch zwischen dem Altkanzler und dem Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung, Axel Jahn war.   

Finden Sie hier unsere Pressemitteilung als PDF, das hochauflösende Fotomotiv und weitere Bilder mit Helmut Schmidt (1, 2, 3, 4, 5, 6 - Fotos: www.christoph-siegert.com), einen ausführlicheren Pressetext sowie unsere Presseinformation zum Buch Die Blumen des Jahres und die Möglichkeit zur Bestellung über unsere Stiftung.

NaturEndecker - Kinder erleben die Jahreszeiten vor der Kita-Tür

Seit 1. Januar 2015 als UN-Dekade-Projekt Biologische Vielfalt ausgezeichnet
Im NaturEndecker-Projekt nehmen Kindertagesstätten aus dem Hamburger Osten ein Jahr lang an Naturerlebnisführungen teil. Aus Sicht eines sympathischen Tieres, wie etwa dem Eichhörnchen, erleben sie die Jahreszeiten. Für den Durchgang 2015/16 sind ab August wieder Plätze für Vorschulgruppen frei!
Diese innovative Bildungsprojekt wurde vom Naturschutz-Informationshaus Boberger Niederung ins Leben gerufen und wird von der Bergedorfer Buhck-Stiftung gefördert. Hierbei gelingt es, die Kinder mit Naturphänomenen in Berührung zu bringen und ihnen durch spielerische und erlebnisorientierte Aktionen die Natur vor der eigenen (Kita-) Haustür nachhaltig aufzuzeigen und ein Bewusstsein für ihre biologische Vielfalt zu wecken. Damit ist das Projekt ein Beitrag zur Umweltbildung in der Großstadt und leistet einen wertvollen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Mehr zur Auszeichnung auf den Seiten der UN-Dekade.
Seit Juni 2012 zeichnet die Geschäftsstelle Der UN-Dekade wöchentlich von der Jury ausgewählte UN-Dekade-Projekte aus, die vorbildlich zur Erhaltung, Erforschung oder Vermittlung der biologischen Vielfalt beitragen.

Arbeit in den Dünen: Die Loki Schmidt Stiftung im NDR Fernsehen bei "NaturNah"

Das NDR-Fernsehen begleitete in seiner knapp halbstündigen Sendung "NaturNah" Mitarbeiter der Loki Schmidt Stiftung bei ihrer Arbeit in der Boberger Niederung. Hier können Sie die Sendung 'Hamburgs letzte Wanderdüne' in der NDR-Mediathek sehen.

Das Projekt Biber der Loki Schmidt Stiftung in der Welt am Sonntag

Lesen Sie hier den Artikel 'Der Heimkehrer' in der WELT am SONNTAG vom 14.09.2014.

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