Die "Silberpflanze"
- ein Symbol für besondere Leistungen im Natur- und Umweltschutz
Als Symbol für den Schutz unserer Pflanzenwelt schuf der Hamburger Künstler Helmut Koniarsky eine stilisierte Pflanze aus Silber. Die "Silberpflanze" ist bei Pflanzenschützern und umweltbewussten Bürgern eine begehrte Auszeichnung.
Die Idee, diejenigen, die dazu beitragen, gefährdete Pflanzen zu schützen, mit einer Silberpflanze zu würdigen, hatten Loki Schmidt und der Hamburger Industrielle Dr. Kurt A. Körber. Seit 1977 verleiht Frau Loki Schmidt auf Empfehlung der Stiftung die 25 Zentimeter große Plastik aus reinem Silber 925/000, an Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen, die sich um die Erhaltung gefährdeter Pflanzen und gefährdeter Biotope besonders verdient gemacht haben.
Die Silberpflanzenpreisträger der Jahre:
Geehrt wurden mit der Auszeichnung 2010:
- Dr. Norbert Kleinz und Christoph Weinrich aus Mainz (Rheinland-Pfalz) für den Ausschuss für naturnahen Gartenbau der Wolfgang-Philipp-Gesellschaft / Ahornblatt GmbH.
- Reinhard Kempe aus Tostedt (Niedersachsen) für den Arbeitskreis Naturschutz in der SG Tostedt.
- Horst Bertram aus Hamburg
2. September 2005
- Adolf Albers aus Hamburg Boberg für langjährige Betreuungsarbeit im Naturschutzgebiet Boberger Niederung.
- Hans-Ulrich Höller aus Hamburg-Lohbrügge für seine Verdienste um die Botanik und die Naturschutzbildung in Hamburg.
- Heinz Walter Kallen aus Clenze (Niedersachsen) für botanische Forschungen und Schutz der Küchenschellen im Wendland.
von links: Heinz Walter Kallen (†), Loki Schmidt, Adolf Albers, Hans-Ulrich Höller (†)
2. Juli 2003
- Gerhard Ahnert aus Monschau für seine Verdienste um die Renaturierung der Narzissentäler im Monschauer Raum (Nordrhein-Westfalen).
- Angelika und Heinz Baum aus Köln für ihre Verdienste um den Schutz heimischer Orchideen und für langjährige Naturschutz-Bildungsarbeit.
- Irmgard Dudas aus Hamburg für ihren Einsatz beim Erhalt und der Entwicklung von wertvollen Biotopen im Hamburger Nordwesten.
- Klaus Kergel aus Wismar für seine Verdienste um Schutz und Pflege gefährdeter Pflanzen und Biotope in Mecklenburg-Vorpommern.
18. Juni 2003
- Theodor Schad und der Vogel- und Naturschutzverein Lauda-Königshofen für ihre Verdienste im Naturschutz, insbesondere beim Erhalt der Blume des Jahres 2003, der Kornrade und der weiteren Ackerbegleitflora.
6. Juli 2000
- Georg und Gerda Ziegler aus Königstein für ihre langjährigen Verdienste um den Naturschutz und die Biotoppflege des botanischen Lehrpfades auf dem Sutzerberg in Königstein/Oberpfalz (Bayern).
21. September 1999
- Arbeitsgruppe Landschaftspflege und Artenschutz an der Biologischen Station Paderborner Land in Delbrück-Ostenland (Nordrhein-Westfalen) für jahrelange erfolgreiche ehrenamtliche Naturschutzarbeit auf dem Truppenübungsplatz Senne.
30. April 1999
- Forstdirektor René Dahmen aus Bütgenbach-Elsenborn/Belgien für seine Verdienste um den Naturschutz im deutsch-belgischen Grenzgebiet, insbesondere auf den Narzissenwiesen im Oleftal (Eifel).
14. Juni 1996
- Gerhard Biskup aus Wittenberge/Brandenburg für seine Naturschutzarbeit im Landkreis Prignitz (Perleberg), insbesondere für seine Bemühungen um den Schutz des Weinbergs bei Perleberg, Standort der Blume des Jahres 1996, der Echten Kuhschelle.
- Ernst Pickel und Frau aus Schnellersdorf/Oberpfalz/Bayern für ihre zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit bei der Pflege und Besucherbetreuung auf dem Botanischen Lehrpfad in Königstein/ Oberpfalz, einem Grundstück der Stiftung.
- Harald Köpke aus Hamburg für seine Schutzbemühungen um Feuchtwiesen, Frösche und Vögel im Osten von Hamburg-Wilhelmsburg und in der Harburger Elbmarsch.
27. November 1992
- Joachim Kleinke (Nationalparkverwaltung Rügen-Usedom) aus Gademow für seine Verdienste um den Naturschutz im Nationalpark Jasmund. ( Laudatio)
- Friedrich Wilhelm Carl Mang aus Hamburg für seinen jahrzehntelangen Einsatz im ehrenamtlichen Naturschutz und seine wertvollen Beiträge zur Floristik in Norddeutschland. ( Laudatio)
- Dr. Heinrich Wollert aus Teterow (Mecklenburg) für seine Verdienste als Botaniker und Naturschützer in Mecklenburg.
- Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer aus Lübeck für entbehrungsreiches und hochmotiviertes Engagement in der praktischen Landschaftspflege an der Untertrave. ( Laudatio)
29. April 1988
- Hauptlehrer a.D. Alfred Blaufuß aus Frei-Laubersheim für die wissenschaftliche Erforschung der Flora des Nahegebiets und seine beispielhafte Naturschutzarbeit im Landkreis Bad Kreuznach.
- Oskar Sommer aus Grünstadt (Pfalz) für seinen unermüdlichen Einsatz zum Schutz von Flora und Vegetation im Naturpark Pfälzerwald.
- Dr. Günther A. J. Schmidt aus Kiel (Schleswig-Holstein) für seinen vorbildlichen Einsatz bei der Erhaltung und Pflege von Feuchtgebieten im Kieler Raum und der Strandvegetation auf Fehmarn.
- Erich Struck aus Kiel (Schleswig-Holstein) für seine hervorragenden Bemühungen bei der Erhaltung und Pflege von Orchideen und Sumpfgebieten im Kieler Umland.
25. November 1986
- Forstoberamtsrat Peter Josef Göbel aus Echternacherbrück für seine Verdienste um die Erhaltung der Pflanzenwelt im deutsch-luxemburgischen Naturpark.
- Ltd. Regierungsdirektor Norbert Böcker aus Euskirchen für seine hervorragende Leistung, bei der Flurbereinigung immer wieder die Belange des Naturschutzes zu berücksichtigen.
- Familie Robert Schmidt aus Daaden für den unermüdlichen Einsatz der gesamten Familie Schmidt für Landschaftspflege und Naturschutz.
7. November 1984
- Dipl.-Landwirt Rainer Latten aus Geilenkirchen für seine erfolgreichen vermittelnden Bemühungen als Umweltbeauftragter des Deutschen Bauernverbandes.
- Dr. Kuno Brehm aus Bokelholm (Schleswig-Holstein) für seinen unermüdlichen Einsatz in Naturschutz und Landschaftspflege.
- Erich Staudt aus Moers für seine Verdienste um Naturschutz und Landschaftspflege.
- Jugendgruppe Rethwisch aus Rethwisch, Kreis Steinburg (Schleswig-Holstein) für ihre hervorragenden Leistungen bei der Anlage und Erhaltung eines Feuchtgebietes.
1. November 1983
- Doris Engel aus Neuwied für ihre Verdienste um Naturschutz und Landschaftspflege.
- Hajo Hayen aus Oldenburg für seine Initiativen zum Schutze von Natur und Umwelt, insbesondere der Moore.
- Werner Kruspe (Naturschutzamt Hamburg) aus Hamburg für seinen unermüdlichen Einsatz und seine herausragenden Bemühungen um den Naturschutz.
- Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) aus Bonn für ihre Bemühungen um die Kultivierung von geschützten und seltenen Pflanzen.
1. November 1983 (posthum)
- Dr. Gerhard Prinz (Daimler-Benz-AG Stuttgart) für seinen vorbildlichen Einsatz zur Erhaltung der Flora der Schwäbischen Alb.
16. Juni 1983
- Dr. Johann Högenauer aus Markt Königstein (Oberpflalz/Bayern) für seinen unermüdlichen Einsatz zur Erhaltung der heimischen Flora.
- Franz Rembold aus Markt Königstein (Oberpflalz/Bayern) für seine Verdienste um den Natur- und Pflanzenschutz in Königstein und im Raum Amberg.
16. November 1982
- Günter Ober und Roland Tischbier aus Oerlinghausen für ihren beispielhaften Einsatz zur Erhaltung oder Gestaltung von Lebensräumen für gefährdete Pflanzen.
- Pater Hermann Josef Roth aus Bergisch-Gladbach für seinen unermüdlichen Einsatz zur Erhaltung der heimischen Flora.
- Siegfried Ziepke aus Bensheim für seine Verdienste um die Rekultivierung von Kiesgruben und Baggerseen.
- Naturschutzjugend des Vereins Jordsand (Ahrensburg) für ihre Bemühungen um den Erhalt der Natur im Küstenbereich.
3. November 1981
- Anton Berlin aus Mayen für seine Verdienste um die Erhaltung der Flora der Vulkan-Eifel.
- Georg Radmüller aus Friedberg für seinen Einsatz zur Erhaltung der Pflanzenwelt in Bayerisch-Schwaben und in den Alpen.
- Dr. Wolfgang Schumacher aus Marmagen-Nettersheim für seine hervorragenden Bemühungen um die Erforschung und den Schutz der Pflanzenwelt im Rheinland.
- Bürgerinitiative Rettet der Geigelstein e.V. aus Prien für ihre Bemühungen um die Erhaltung des Chiemgauer Blumenberges.
- Deutsche Waldjugendgruppe aus Fischbach/Nahe für ihre Verdienste um die Erhaltung und Pflege von Biotopen und Naturdenkmälern im Nahetal.
28. Oktober 1980
- Paul Haffner aus Merzig/Saar für seine herausragenden Bemühungen um den Naturschutz und seine intensive Betreuung der Orchideenbestände im Saarland.
- Oberbürgermeister Hans Pfarr aus Albstadt für die Ausweisung umfangreicher Naturschutzgebiete innerhalb seiner Gesamtgemarkung.
- Hauptmann Kurt Dufner und Oberleutnant Manfred Görldt aus Daaden für ihren Einsatz, ohne Behinderung des Dienstbetriebes, auf dem Truppenübungsplatz intensiven Naturschutz erfolgreich zu betreiben.
- Schülergruppe der Realschule Leutkirch für die engagierte beispielhafte und eindrucksvolle Arbeit von Lehrern und Schülern, die in einer Natursachutzausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
14. November 1979
- Dr. Wilhelm Lohmeyer aus Bonn für seine Verdienste um den Erhalt von aussterbenden, bedrohten Pflanzenarten, besonders im Rhein- und Eifelgebiet.
- Karl Partsch aus Sigiswang für seine Schutzbemühungen um gefährdete Lebensgemeinschaften der Flach- und Quellmoore.
- Firma Dr. Willmar Schwabe aus Karlsruhe für ihren aktiven Beitrag zur Erhaltung der heimischen Pflanzenwelt durch ihren weitgehenden Versicht auf Wildpflanzen.
- Schülergruppe der Mittelpunktschule Waldkappel unter der Leitung von Geert Platner für ihr Engagement um den Erhalt des "Hohen Meißner " mit seiner seltenen Pflanzenwelt.
9. November 1978
- Egon Barnard aus Münster für seine herausragenden Bemühungen um die Erhaltung von Gehölzsäumen an Bächen und von wichtigen Feuchtgebieten. (Presse)
- Prof. Dr. Otto Kraus aus Bad Tölz für seinen unermütlichen Einsatz zur Erhaltung der letzten Moore im Alpenvorland und am Alpenrand.
- Bayerische Bergwacht in Kempten für ihr ehrenamtliches Engagement zum Erhalt der Alpenflora .(Presse)
- Wieland Schnedler aus Lahn für seinen beispielhaften Einsatz zur Erhaltung von Lebenräumen mit seltenen Pflanzengesellschaften.
Jugendsilberpflanze 1978
- Jens Pahnke aus Soltau für seine schöne Zeichnung des Sonnentaues und seiner Umgebung. (Presse)
- Petra Leberecht aus Großenrade für ihre prächtige Darstellung verschiedener Lebensgemeinschaften.
- Pierre Schröder aus Niestetal für seine interessanten Fotos einer charakteristischen Moorpflanze .
- Klasse 6c, Hauptschule J.A. Schneller, aus Dillingen.
- Grund- und Hauptschule Königheim .(Presse)
9. November 1977
- Stadt Münsingen für ihre Bemühungen zur Erhaltung der Feldflora im "Beutenlay".
- Oberforstmeister Ludger Dilla in Anerkennung seiner Arbeit zur Neuschaffung naturnaher Lebensräume im Rheinischen Braunkohlenrevier. (Presse)
© Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt
Wartung und Pflege HM * Letzte Änderung am 29.11.2012
