Naturschutzgebiet Boberger Niederung
Entlang der Bille prägen die Wiesen und Weiden der Marsch das Landschaftsbild
Die Boberger Niederung, geprägt durch die Relikte einer ehemals ausgedehnten Binnendünenlandschaft, liegt am Rand des
Elbe-Urstromtales zwischen Bergedorf und Kirchsteinbek. 1991 wurde diese in Hamburg einmalige Landschaft mit einer
Gesamtfläche von 350 ha zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Achtermoor und die große Boberger Düne standen schon seit
1968 als Naturdenkmale unter Schutz.
Die Boberger Niederung gehört mit einem Mosaik verschiedenster Lebensräume und den dort vorkommenden, teils seltenen und
bedrohten Tier- und Pflanzenarten zu den naturkundlich wertvollsten Gebieten in Hamburg. Auf ihrer Fläche finden sich
verschiedene Trockenbiotope wie die offenen Sandflächen der Dünen, Heideflechen, Trockenrasen und Eichen-Birken-Wälder
neben zahlreichen Feuchtbiotope, zu denen die von Erlenbruchwald bedeckten Niedermoore, mehrere Gewässer und die Wiesen
und Weiden rund um die Niederung zählen.
Diese außergewöhnlich reichhaltige Naturausstattung verdankt das Gebiet seiner lebendigen Geschichte, in der auch der Mensch schon seit frühester Zeit eine wichtige Rolle spielt. Vor rund 130.000 Jahren schufen die Gletscher der Saale-Eiszeit die Grundmoräne der Geest. Beim Abschmelzen des letzten großen Eispanzers der Weichsel-Eiszeit flossen riesige Schmelzwassermassen in Richtung Nordsee ab und spülten mit ihrer ungeheuren Kraft das Elbe-Urstromtal aus. Auch in die Geest schnitten sich die Wassermassen ein und schufen so die Hangkante zur Boberger Niederung.
Geologische Entstehungsgeschichte
Trockenrasen und Dünen gehen fließend ineinander über
Als durch das Abschmelzen der Gletscher der Meeresspiegel stieg und gleichzeitig die Wassermenge im Elbe-Urstromtal sank,
verringerte sich die Fließgeschwindigkeit der Elbe und feinere Sedimente wie Sand und Kies lagerten sich im Flussbett ab.
Zahlreiche Sandbänke entstanden, die vom Wind langsam abgetragen und an den Geesthang geweht wurden. Unter stetiger
Windeinwirkung wurde eine Dünnenlandschaft geschaffen. Ein kleinerer Teil des Sandes wurde auch auf die Geest hinauf geblasen
und dort flächig zu Dünen geformt. Dieser Prozess setzte sich bis zur Entstehung der Marschen fort.
Durch den gestiegenen Meeresspiegel geriet der Unterlauf der Elbe bis zur Höhe des heutigen Lauenburgs unter Gezeiteneinfluss.
Organische und anorganische Schwebstoffe, (Klei) lagerten sich großflächig ab und bildeten den fruchtbaren Boden der Marsch.
Erste Spuren des Menschen
Durch Torfstich entstanden zwei Teiche im Achtermoor
Die Boberger Dünen wurden von den Ablagerungen nicht überdeckt und blieben deshalb in ihrer ursprünglichen Struktur erhalten.
Kleine Seen und Tümpel, die schon während der Dünenbildung durch aus dem Hang austretendes Schichtwasser gespeist wurden,
wuchsen langsam zu und verlandeten zu Flachmooren (Niedermoore).
Erste Spuren des Menschen in der Boberger Niederung stammten bereits aus der Jungsteinzeit. Sie richteten als Jäger und
Sammler am Geesthang und auf den Dünen ihre Lagerplätze ein. Der maßgebliche Einfluss auf das Bild der Landschaft erfolgte
aber erst im Mittelalter, als man aufgrund wachsender Bevölkerungszahlen und steigenden landwirtschaftlichen Flächenbedarfs
mit der Eindeichung und Entwässerung des Marschlandes begann. Die Urbarmachung der Marsch ging mit der Rodung großer Flächen
einher, die dann vornehmlich als Ackerland genutzt wurden. Ihr Vieh hingegen ließen die Bauern in den Eichen-Birken-Wäldern
der höher gelegenen trockenen Standorte grasen.
Durch Waldweide zur Heidelandschaft
Heide besiedelt den nährstoffarmen Sandboden am Rand der Dünen
Im Mittelalter war die Waldweide eine wichtige Einkommensquelle für die Bauern. Die Wälder boten reichhaltiges Futter für das
Vieh. Bevorzugt wurden frische Triebe und kleine Baumschösslinge gefressen. Im ehemals geschlossenen Wald entstanden so
immer größere Lichtungen, auf denen sich dann in der Folge Heide entwickelte. Bis ins 20. Jahrhundert wurden diese Flächen
von Schafen (Heidschnucken) beweidet. Die Schafe sorgten durch das Abfressen der Heide für eine natürliche Verjüngung der
Pflanzen. Außerdem fraßen sie junge Baumschößlinge, die durch ihren Schatten die lichtbedürftige Heide verdrängt hätten.
Aufgrund ihrer Unrentabilität findet in der Boberger Niederung heute keine Schafbeweidung mehr statt. Stattdessen liegt es
beim Menschen die notwendigen Pflegemaßnamen zum Erhalt der Heide durchzuführen. Dazu gehört vor allem das Entfernen des
Jungbaumbewuchses aus der Heide ("entkusseln") und das Vernetzen von Heideflächen, um einen Austausch von Tieren und Pflanzen
zu gewährleisten und somit die Vielfalt der hier vorkommenden Arten zu erhalten. Auch eine regelmäßige Mahd zur Verjüngung der
Heide und gegebenenfalls die Neuaussaat sind wichtige Pflegemaßnahmen, um den Lebensraum Heide zu schützen.
Raubbau an den Dünen
Auf den ehemals freien Sandflächen entwickelt sich ein Wald aus Eichen, Birken und Zitterpappeln.
Die Boberger Niederung ist das wahrscheinlich am stärksten vom Menschen geprägte Naturschutzgebiet in Hamburg. Besonders
seit dem 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert hat der Mensch durch den Abbau von Rohstoffen die
Landschaft der Niederung radikal verändert.
Den größten Eingriff in den Naturhaushalt stellt die Sand Förderung seit 1840, in den Dünen, dar. Für verschiedenste Bauzwecke
wie z.B. die Aufschüttung der Bahntrasse Hamburg-Bergedorf wurde fast ein ganzes Jahrhundert lang Millionen Kubikmeter Sand
abgegraben. Die großen Dünen auf dem Gelände des heutigen Segelflugplatzes wurden bei diesen Baumaßnahmen fast völlig
abgetragen; letzte Reste sind in den 50er Jahren beim Anlegen des Flugplatzes eingeebnet worden.
Von einer ehemals ausgedehnten bis zu 30m hohen Dünenlandschaft ist nur die heutige große "Boberger Düne" geblieben.
Außerdem wurden durch den Sandabbau die Bodenverhältnisse teilweise entscheidend verändert. Auf ehemals freien Sandflächen hat
sich deshalb an vielen Stellen ein Wald aus Eichen, Birken und Zitterpappeln entwickelt. Zahlreiche Eichhörnchen bevölkern die
Kronen der Bäume und vollführen beim Sammeln von Baumfrüchten wahre Kletterkünste. Häufig kann man die Rufe des Eichelhähers
vernehmen oder sieht ihn durch seine blau leuchtenden Flügel gut erkennbar im Tiefflug von Baum zu Baum fliegen.
Eichen und Birken erobern die ehemaligen Dünenflächen
Blauflügelige Ödlandschrecke
Verschiedene Spechtarten wie der Bunt - und der Grünspecht ebenso wie die Schwanzmeise und der Baumpieper leben in den
lichten, insektenreichen Laubwäldern.
Der Grünspecht ist auch als Erdspecht bekannt, weil er seine Nahrung z.B. Ameisen v
ornehmlich am Boden sucht.
Im Unterholz östlich des Boberger Furtweges ist der Winterschachtelhalm weit verbreitet. Er unterscheidet sich unverwechselbar
von anderen Schachtelhalmarten durch seine dunkle fast schwarz-grüne Farbe und hat außerdem keine Verzweigungen des Stiels.
Im östlichen Teil der Boberger Niederung hat der Geesthang einen auffälligen stufenförmigen Aufbau. An dieser Stelle wurde bis
zum Beginn des letzten Jahrhunderts terrassenförmig Ton zur Ziegelherstellung abgebaut. Durch die Umschichtung des Bodens
traten am Geesthang zahlreiche Schichtenquellen hervor und die Feuchtigkeit und Kalkhaltigkeit des Bodens stieg. Dadurch
wurden ideale Standortbedingungen für Orchideen geschaffen, die sich nach Beendigung des Tonabbaus hier ungestört ausbreiten
konnten.
Orchideenterrassen von Menschenhand geschaffen
Sumpf-Stendelwurz
Breitblättriges Knabenkraut
Unterhalb des Rodelberges haben die Orchideen wie die Sumpf-Stendelwurz und das lila blühende Breitblättrige Knabenkraut
ihren Verbreitungsschwerpunkt, aber auch an den Wegrändern lassen sich einzelne Exemplare finden.
Das Große Sumpfherzblatt hat zwar nur einen unscheinbaren Blütenstand, lässt sich aber an den zwei gegenständigen eiförmigen
Blättern gut erkennen.
Außerdem kommen auf den Orchideenterrassen drei sehr schöne Falterarten, das Ochsenauge, das Grünwidderchen und das
Blutströpfchen vor. Die feuchten Senken unter und oberhalb des Rodelberges werden von teilweise seltenen Seggenarten und dem
Sumpfdreizack besiedelt.
Leben rund um den Badesee
Bekassine
Großes Granatauge
Im offenen Feuchtgrünland, vor allem östlich der Autobahn brüten verschiedene Wiesenvögel oder suchen dort ihre Nahrung.
Die Bekassine benötigt weiche, schlammige Böden, in denen sie mit ihrem langen Schnabel nach Nahrung stochert. Sie wird im
Volksmund auch Himmelsziege genannt, weil ihr Ruf hoch aus den Lüften als schallendes Meckern zu hören ist. Das Braunkehlchen
ernährt sich von Insekten, die es auf blütenreichen, extensiv genutzten Wiesen findet.
Aufgrund des Kiesbedarfs, den man für den Bau der Ostumfahrung Hamburgs benötigte, wurde 1959/60 ein Badesee geschaffen, der
sich heute besonders im Sommer großer Beliebtheit bei der umliegenden Bevölkerung erfreut.
Gleichzeitig kommen in diesem künstlich geschaffenen Biotop aber auch zahlreiche Libellen und Amphibienarten vor. Das Große
Granatauge, eine Libellenart, legt im Sommer in der Schwimmblattzone ihre Eier ab und die Blaue Mosaikjungfer fällt dem
Betrachter durch ihre buntschillernde Farbgebung ins Auge. Wer Glück hat, kann am Ufer des Badesees den scheuen Eisvogel beim
Beutefang beobachten. Man erkennt ihn an seinem besonders schönen blauorange gemusterten Gefieder.
Teiche im Achtermoor
Eisvogel
Moorfrosch im blauen Balzkleid
Durch seine Schnelligkeit und sein eindrucksvolles Tauchvermögen ist der Eisvogel ein ausgezeichneter Fischer.
Auch die zwei Teiche im Achtermoor, die noch als Angelgewässer genutzt werden, sind durch Menschenhand entstanden. Sie dienten
in den Hungerjahren nach dem zweiten Weltkrieg als Torfstich zur Herstellung von Heizmaterial.
Das gesamte Moor wird von einem fast unzugänglichen Erlenbruchwald bedeckt, der Lebensraum für über 40 Rote Liste-Arten ist.
Besonders interessant ist der Moorfrosch, dessen blubbernde Rufe an warmen Abenden im April zu hören sind. Im Sommer färbt sich
das Männchen blau, um dem Weibchen seine Paarungsbereitschaft zu signalisieren. Ebenso wie der Moorfrosch bevorzugen auch der
Laubfrosch und Libellenarten wie die Große Moosjungfer die sauren Gewässer des Moores.
Die Ringelnatter besiedelt in geringer Zahl noch die Verlandungszonen der Gewässer. Sie kann gut schwimmen und ernährt sich
vornehmlich von Fröschen und Fischen. Lichte, warme Standorte nutzt sie zum Sonnenbaden.
Die Uferzonen sind bewachsen vom Straußblütigen Gilbweiderich und vom Fieberklee, welcher seinen Namen der früheren Verwendung
als Heilpflanze verdankt. Im Wasser der Moorteiche schwimmt eine fleischfressende Pflanze, der Wasserschlauch, der in seinen
trichterförmigen Blättern kleine Wassertierehen fängt und sie dann verdaut.
Vögel des Erlenbruchs
Wasserschlauch
Beutelmeise beim Bau ihres kunstvollen Nestes
Der wie ein Urwald anmutende Erlenbruch mit seinem verschlungenen Astwerk und dem die Bäume umrankenden Hopfen ist
Lebensraum für einige seltene Vogelarten. Die Erlenzeisige, in kleineren Schwärmen auftretend, picken die Samen aus den
Früchten der Erle und tragen damit gleichzeitig zu ihrer Ausbreitung bei. Auch der durch seine leuchtend gelbe Farbgebung
und den markanten Ruf "bülow, bülow" auffallende Pirol kommt hier noch vereinzelt vor. Die Wasserralle und verschiedene
Rohrsänger haben in den Uferzonen der Teiche ihre Brutplätze . Deshalb ist es sehr wichtig die Randbereiche der Gewässer so
wenig wie möglich zu stören. Auch die Krickente und der Graureiher sind des öfteren Gäste an den beiden Teichen im Moor.
An besonders windgeschützten, halbschattigen Standorten legt der Aurorafalter seine Eier ab. Im Geäst und Röhricht des
Erlenbruchwaldes sucht sich die Beutelmeise Material für den Bau ihres kunstvollen Nestes. Die Form des Nestes, das mit Gras
und Zweigen befestigt von den Ästen der Bäume hängt, gab dem Vogel seinen Namen. Eine ornitologische Besonderheit ist das
größte Vorkommen an Nachtigallen in Hamburg.
Insektenvielfalt auf den Dünen
Sandwespe
Im Gegensatz zum üppig grünen Erlenbruchwald des Moores und der Feuchtgebiete mögen die trockenen Sandflächen der Dünen und
Trockenrasen auf den ersten Blick unwirtlich und lebensfeindlich erscheinen. Und doch sind sie ein wertvoller Lebensraum für
seltene Tier- und Pflanzenarten. Kaum sichtbar für den Spaziergänger bevölkern zahlreiche Wärme liebende Insektenarten den
lockeren Sandboden. Sandbienen und seltene Grabwespen bauen ihre Brutröhren in den offenen Sand. Diese Brutstätten sind sehr
empfindlich und werden deshalb leider oft von Spaziergängern zertreten.
Auch der Dünen-Sandlaufkäfer, ein sehr schneller Läufer, der mit seinen Kieferzangen Insekten fängt, und verschiedene
Falterarten, wie der kleine Perlmuttfalter und der Braune Feuerfalter finden in den offenen oder lückig bewachsenen Dünen und
Trockenrassen einen Lebensraum. Die in Hamburg nur noch hier vorkommende Blauflüglige Ödlandschrecke tritt besonders in sehr
trockenen Sommern in großen Schwärmen auf. Wenn man sie aufscheucht zeigt sich ihre Flügelfarbe und überzieht den Boden wie
ein blauschillernder Teppich.
Dünenvegetation und Trockenheide
Dünen-Sandlaufkäfer
Grünwidderchen
Der auf Hamburger Gebiet ebenfalls einzigartige Warzenbeißer, eine sehr seltene Heuschreckenart, ist jetzt auch in der
Boberger Niederung vom Aussterben bedroht. Als Pionierbesiedler breiten sich Borst-und Silbergras als kleinere Büschel auf
dem kargen, nährstoffarmen Sandboden aus. Die Sandsegge, auch "Nähmaschine Gottes" genannt breitet sich durch ihre Wurzeln
wie eine schnurgerade Linie über den Boden aus und erschließt so immer größere Trockengebiete. Auch das Berg-Sandglöckchen,
ein Glockenblumengewächs mit kleinen blauen Blüten, die karminrote Karthäusernelke und der Hasenklee mit seinen flauschigen
graurosafarbigen Blütenbüscheln wachsen bevorzugt auf dem lockeren, humusarmen Sand boden. Das gelb blühende kleine
Habichtskraut ist durch seine auffallende weißfilzige Behaarung an Blättern und Stängeln sehr gut an trockene, dürre Standorte
angepasst. Strandhafer kommt ursprünglich nicht im Gebiet vor, sondern wurde vor längerer Zeit zum Schutz vor Verwehungen auf
den Dünen angepflanzt.
In den trockenen Bereichen rings um die Dünen- und Trockenrasenflächen wächst die Besenheide. Sie ist ein Zwergstrauch, da sie
im Alter verholzt.
Naturschutz-Informationshaus "Boberger Niederung"
Sandbienen
In der Vergangenheit wurde sie tatsächlich zur Herstellung von Besen verwendet. Die Heide ist lebensraum für über 300
verschiedene Tierarten, zu denen z.B. die Zauneidechse, die Feld- und Heidelerche und unzählige Insektenarten gehören.
Stellenweise kommt hier der Englische Ginster und verschiedene Becherflechten vor. Auf etwas feuchteren Böden kann man auch
die Glockenheide finden. Für die trockenen Randbereiche der Dünen typisch ist die Kriechweide. Sie erreicht nur eine Höhe von
einem halben Meter und ist gut an die erschwerten Bedingungen in diesen dürren Bereichen angepasst.
Weitere Informationen erhalten Sie im Naturschutzinformationshaus "Boberger Niederung", das am 16. Oktober 1996 an
der Boberger Furt 50 eröffnet wurde (Tel.: 040 73931266).
Jeden Monat finden hier öffentliche Führungen und interessante Vorträge statt. Das Informationshaus wird von der
Loki-Schmidt-Stiftung betreut.
Die Texte, Karten und Fotos dieser Intenetseite sind aus den Faltblatt "Naturschutzgebiet
Boberger Niederung" übernommen, herausgegeben von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg
Fotos : Helm, Kinau
Dieses Faltblatt ist im Infohaus erhältlich
© Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt
Wartung und Pflege HM * Letzte Änderung am 29.11.2012
